Frau die lieben lernt

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9. Juni 2017, 10:57 Uhr

Du hast nicht um mich geworben,
doch hast dich zu mir gelegt,
meine Schatten gut verborgen,
hast du spielend freigelegt.

Und ich gab dir meine Lieder,
meine Worte, meine Zeit,
und so sahen wir sie wieder
uns’re Heimatlosigkeit.

Ich zieh weiter nun wie immer,
sattel wieder mal mein Pferd.
Hinterlass ein Feld von Trümmern,
weil ich doch erst lieben lern.

Sie zieht weiter nun wie immer,
sattelt wieder mal ihr Pferd.
Hinterlässt ein Feld von Trümmern,
weil sie doch erst lieben lernt.

Und du suchtest sich’re Wände,
ich hab dir mein Haus geschenkt.
Doch dies Haus, ich sah’s am Ende,
hatte selbst kein Fundament.

Und als du sagtest: “Ich bleibe”,
hab ich dich aus mir verbannt.
Ich sah meine Angst in deiner
und so bin ich fortgerannt.

Ich zieh weiter nun wie immer,
sattel wieder mal mein Pferd.
Hinterlass ein Feld von Trümmern,
weil ich doch erst lieben lern.

Sie zieht weiter nun wie immer,
sattelt wieder mal ihr Pferd.
Hinterlässt ein Feld von Trümmern,
weil sie doch erst lieben lernt.

*Solo*

Und so trifft immer aufs neue,
grad als wär es so gedacht,
der, der eine Heimat sucht auf
die, die Angst vorm Bleiben hat.

Ich zieh weiter nun wie immer,
sattel wieder mal mein Pferd,
hinterlass ein Feld von Trümmern
weil ich doch erst lieben lern.

In die Augen schauen beim Sex,
sonst gibt es sieben Jahre schlechten Wein!
sc fb tw yt tg